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Transfermarkt: Auktionssystem?
#1
Hallo zusammen,

die aktuelle Form des Transfermarktes hat, wie jeder, der sich damit ein wenig beschäftigt hat, eingestehen muss, durchaus seine Daseinsberechtigung: Als Manager legt man nur die Ablösesumme fest, aber der Spieler selbst trifft letztlich die Wechselentscheidung. Dies läuft alles über die Transferliste, so dass Gemauschel, wie bei direkten Transfers zwischen Vereinen, nicht möglich ist. Außerdem wird es so massiv erschwert, unbemerkt Vorteile durch Multiaccounts zu generieren.

Einen Haken hat die Sache allerdings: Es gibt kaum Dynamik und Handlungsspielraum für einen Manager. Abgesehen davon, dass natürlich auch jemand Interesse an einem Spieler zum angegebenen Preis hat, liegt letztlich die gesamte Autorität beim Spieler.

Daraus resultiert wiederum ein Problem: Jemand kassiert seine Sponsoreneinnahmen und steckt diese, statt in sein marodes Stadion, in ein Spielergehalt. Innerhalb seines Budgets passt das dank der Sponsoreneinnahme wunderbar, darüber hinaus ist der Spieler mit dem verfallenen Stadion nicht mehr zu finanzieren.

Jetzt habe ich mir mal Gedanken über eine Alternative gemacht. Sicherlich ist es nicht trivial diese umzusetzen, aber man kann ja mal darüber diskutieren, andere Lösungen finden und vielleicht auch eines Tages irgendwas in der Richtung umsetzen.

Meine Idee wäre folgende:
  • Beim Einstellen eines Spielers gibt man als Manager eine Mindestablöse an. Für diese ist natürlich auch die bekannte Gebühr zu zahlen.
  • Auf der TL können Manager nun für diesen Spieler bieten. D.h. sie geben eine Ablösesumme, eine Vertragslaufzeit und ein Spielergehalt (größer der Mindestforderung des Spielers) an.
  • Die Gebote sind nicht öffentlich, nur das Gewinnergebot wird nach Abschluss veröffentlicht. Letzteres (Öffentlichmachung) ist nicht zwingend realisitisch, erlaubt anderen Managern aber die Einschätzung, was für vergleichbare Spieler geboten werden sollte.
  • Es gewinnt nun weder die höchste Ablösesumme, noch das beste Gehaltsangebot.
  • Stattdessen berechnet zunächst wie bisher der Spieler die Qualität der Angebote aus seiner Sicht.
  • Anschließend wird für jedes aus Sicht des Spielers unterlegene Angebot ein Handgeld im Vergleich zum besten Angebot berechnet. D.h. der Spieler ist bereit, auch zu schlechteren Konditionen zu wechseln, wenn er dafür eine angemessene Abfindung erhält.
  • Nun wird von jeder gebotenen Ablöse das jeweils errechnete Handgeld abgezogen.
  • Der Spieler wechselt nun zu dem Verein, der nach Abzug des Handgelds das beste Ablösegebot gemacht hat (bei Patt oder vll. bei nur kleinem Unterschierd: in die bessere Liga/Position). Der verkaufende Manager erhält dann die Differenz aus Ablöse und Handgeld auf sein Konto gutgeschrieben.

Mauscheleien sind in diesem System genauso schwer, wie im jetzigen. Da die Spieler auch weiter ihre Mindestforderungen haben, sind auch Dumpinglöhne durch hohe Einmalzahlungen ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass langfristige "Wahnsinnsangebote" massiv erschwert werden:
  • Natürlich kann ein Spieler nach wie vor ein exorbitantes Gehalt bieten. Dann ist aber kaum noch Geld für eine angemessene Ablösesumme vorhanden.
  • Zahlt ein Spieler umgekehrt eine enorme Ablöse, dann fällt das gebotene Spielergehalt entsprechend niedriger aus. Damit wäre zwar auch wieder das Budget verschleudert, aber nicht zwingend ein langfristig unbezahlbarer Spieler im Aufgebot.
  • Überzogene Transfererlöse sind somit auch selten. Zwar kann ein Manager nun sagen wir 2 Mio. für den Wunschsspieler auf den Tisch legen, im Gegenzug wird der Spieler aber auch ein angemessenes Handgeld fordern.
  • Sollte ein Spieler sowohl eine Wahnsinnsablöse als auch ein enormes Gehalt zahlen können, so wäre das auch im jetzigen System problemlos möglich. Wobei der er sich ja offensichtlich wirklich leisten könnte.

Der Trick bzw. das wirklich komplizierte liegt in der Handgeldberechnung. Es darf nämlich nicht proportional zum Angebot steigen, da sonst z.B. ein 100.000er Gehalt jede Ablöse hinfällig machen würde. Beispiel:

Bei Angebot A erhält der Spieler 10.000, bei Angebot B 15.000 und bei Angebot C 20.000. Nun könnte man sagen, dass Handgeld soll bei A 100.000 und bei B 50.000 betragen (alle Zahlen einfach mal fiktiv, nur um es deutlich zu machen). Wäre C aber 100.000, dann wäre das Handgeld ja schon bei 900.000 zu A, womit die Ablöse ja schon 900.000 + Ablöse von C betragen müsste, um das Angebot überhaupt zu knacken. Wahnsinn!

Das Handgeld sollte also eher auf eine logarithmische Weise wachsen. Man könnte auch eine Schranke einsetzen, z.B. ab x*Normalgehalt oder ab x*aktuelles Gehalt steigt die Kurve nicht mehr oder nur noch deutlich geringer. Beispiel:

Bei Angebot A erhält der Spieler 10.000, bei Angebot B 15.000 und bei Angebot C 20.000. Nun könnte man sagen, dass Handgeld soll bei A 100.000 und bei B 50.000 betragen (auch hier wieder fiktiv ohne Grundlage aus dem Spielsystem). Wäre C nun 100.000, dann könnte das Handgeld bei A aufgrund von nach und nach sinkendem Wachstum vielleicht nur 275.000 betragen.

Nun werden sicherlich viele sagen: Das wird so doch nur unnötig kompliziert und über eine hohe Ablöse kann man ebenso sein Budget verbrennen. Aber der Unterschied liegt beim langfristig planendem Manager eben darin, dass es eine Einmalzahlung ist, statt dass man sich für einen guten Spieler über mehrere (nicht überschaubare) Saisons in ein unkalkulierbares Risiko stürzen muss. Denn zur Zeit kaufen manchmal Fünftligisten Spieler mit Gehältern, die in meinen Augen unfassbar sind. Man kann jetzt natürlich auch sagen: "Tja, aber du hast was tolles langfristiges und der ist nächste Saison blank!" Stimmt, aber davon habe ich immer noch nicht die Spieler, die ich gerne hätte... und in der nächsten Saison kauft dann eben ein anderer Fünftligist einen ich sag mal 30.000er Spieler für ein - als Extrembeispiel, gab es so ja schon - 100.000er Gehalt.

Mir geht es nicht darum, dass mir andauernd Spieler weggeschnappt werden. Es macht aber einen Unterschied, ob ein Erstligist einfach mehr bietet bzw. mehr bieten kann, oder ob sich ein Fünftligist über 3 Jahre mit einem unrealisitischen Gehalt verschuldet.

Mal ein Rechenbeispiel aus meine Kalkulation:
Der nächste geplante Stadionausbau wird mich 1.279.160 kosten. Im Idealfall, als bei ausverkauftem Haus, würde ich dadurch pro Heimspiel 31.711 Mehreinnahmen haben. Also 15855,5 pro Spieltag, die in einen Spieler wandern könnten. Investieren kann ich das Geld aber zur Zeit nicht, es ist ja ausgegeben worden. Nach 40,34 Spieltagen, also fast zwei Spielzeiten, hätte ich das Geld wieder drin. Wenn ich jetzt nach einer Spielzeit einen neuen Spieler möchte, würde ich weniger Geld für's Stadion in die Hand nehmen und dann eben mal, vll. begünstigt durch einen Weggang, mal 25.000 für einen Spieler bieten, der 19.000 verlangt. Die erste Saison ist durch die Sponsoreneinnahmen gesichert, ab der zweiten kann ich ihn quasi von den Zuschauern zahlen. Kommt jetzt ein Fünftligist mit marodem Stadion und schnappt sich diesen Spieler für 50.000, dann ist es ein schwacher Trost, dass der wohl nach einer Saison vollkommen pleite aufgibt.
Mit dem oben vorgestelltem System könnte ich aber zu den 25.000 noch eine entsprechende Einmalzahlung drauflegen. Das Geld wäre zwar trotzdem weg, ich müsste mir aber keine Gedanken darüber machen, dass ich ab Saison 2 einen Fehlbetrag von 25.000 pro Spieltag hätte (denn ich hätte ja 50.000/Spieltag bieten müssen).

So, das war jetzt länger als geplant. Hoffe ihr versteht, worauf ich hinaus will Wink
Kleiner Fehler in meiner Schlusskalkulation: Natürlich brauche ich ~80 Spieltage (~40 Heimspiele) zum abbezahlen. Macht es noch deutlicher. Doch auch bei kleinen Investitionen ins Stadion (z.B. viele Sitzplätze unüberdacht) braucht es lange Zeit, bis das Geld wieder "zurück" ist, sprich das ich es als Investitionsbudget wieder einbringen kann.
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#2
Okay, bisher habe ich schon einmal "Bahnhof" verstanden! Tongue

Aber ich versuche mal zusammenzufassen:
- Als werbender Manager gebe ich ein Gehalt (wie bisher) ein, dass mindestens dem Gehaltswunsch des Spielers entspricht -- kann also auch weiterhin mehr sein.
- Des weiteren gebe ich eine Summe X als Ablöse ein, die ich bereit bin zu zahlen. Diese muß mindestens der gewünschten Ablöse entsprechen, kann aber auch höher ausfallen.
- Der Spieler sucht das für ihn lukrativste Angebot (höchstes Gehalt) raus.
- Alle darunter liegenden Angebote andere Manager werden nun auf das gleiche Maximalgehalt berechnet. Diese Differenzsumme wird dem Spieler aus der Ablösesumme als Handgeld vergütet. Damit wären dann finanziell aus Sicht des Spielers alle Angebote gleich, da er überall das selbe Geld kassieren würde.

So weit richtig?

- Dann bleibt ein Restbetrag der Ablösesumme der bietenden Manager übrig, nämlich die um das Handgeld gekürzte Ablöse. Diese Summen können dann immer noch variiren, je nachdem, wie viel die jeweiligen Manager als Ablöse bereit waren zu zahlen!
- Die höchste restliche Ablöse bekommt dann den Zuschlag. Und bei Angebotsgleichheit entscheidet die Ligazugehörigkeit?

Habe ich das so richtig verstanden?
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#3
Es gibt 2 Varianten:
a) Das Handgeld ist so hoch, dass der Spieler bei allen Angeboten gleich viel bekommt. In diesem Fall ist es für den bietenden egal, ob er mehr Ablöse oder mehr Gehalt bietet. Der einzige Unterscheid zum jetzigen System ist, dass man die Chance als Bieter hat, etwas Geld an den abgebenden Verein statt an den Spieler zu geben. Das macht keinen Sinn.
b) Das Handgeld steigt, wie Ancoron sagte, nicht proportional zur Ablöse. In diesem Fall hat der abgebende Verein immer einen Vorteil, wenn er das Gebot mit der höchsten Ablöse wählt. Als Bieter würde ich keinen Cent ins Gehalt stecken.

Das Problem, dass Vereine in Beine statt Infrastruktur investieren, wollen wir garnicht lösen. Ein Problem wäre es, wenn die Schulden so hoch würden, dass man sie nie mehr tilgen kann. Das ist noch nie passiert. Man wird handlungsunfähig, bis man wieder auf einem grünen Zweig ist, was spätestens mit dem neuen Sponsorvertrag geschieht.

Das jetzige System einfache und kapitalistische System funktioniert sehr gut.
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#4
Die derzeit gezahlten "Wahnsinnsgehälter" sind in Wahrheit auch normalerweise keine Wahnsinnsgehälter. Es sind eben nur Topspieler, die zu Fünftligisten wechseln.

Warum? Die sind bereit, am meisten zu zahlen. Das wird sich allerdings auch mit einem anderen Transfersystem nicht ändern.

Wie schuti schon sagte:

Zitat:a) Das Handgeld ist so hoch, dass der Spieler bei allen Angeboten gleich viel bekommt. In diesem Fall ist es für den bietenden egal, ob er mehr Ablöse oder mehr Gehalt bietet. Der einzige Unterscheid zum jetzigen System ist, dass man die Chance als Bieter hat, etwas Geld an den abgebenden Verein statt an den Spieler zu geben. Das macht keinen Sinn.
b) Das Handgeld steigt, wie Ancoron sagte, nicht proportional zur Ablöse. In diesem Fall hat der abgebende Verein immer einen Vorteil, wenn er das Gebot mit der höchsten Ablöse wählt. Als Bieter würde ich keinen Cent ins Gehalt stecken.

Natürlich könnte man es bei b) auch so machen, dass es erst Sinn macht, mehr Geld ins Gehalt zu stecken und erst bei höheren Geboten zunehmend die Ablöse wichtiger wird. Allerdings sorgt das dafür, dass man bestimmte Verhältnisse von Ablöse und Gehalt einhalten muss. Das ist unrealistisch, intransparent (weils keiner versteht) und damit auch unfair.

Ich finde es richtig gut, dass Ancoron sich Gedanken gemacht hat, und er hat das aktuelle System auch sehr gut verstanden. Aber ich glaube sein eigentliches Problem ist, dass ihm niederklassige Vereine die Spieler wegschnappen Tongue . Bloß - die zahlen nunmal dann auch am meisten.

Man darf dabei aber nicht vergessen: Ancoron spielt in der zweiten Liga. Wenn wir uns jetzt mal auf die deutschen Ligen beschränken, gibt es nur eine höhere und eine gleich hohe Liga, aber 16 niedrigere Ligen. Da entsteht natürlich leicht der Eindruck, dass einem zu viele Spieler von niederklassigen Vereinen vor der Nase weggeschnappt werden.
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#5
Ich denke einfach mal, das Problem sind die Wahnsinnsgehälter, die von den Viert- und Fünftligamanagern für die guten Spieler bezahlt werden!
Die Manager der oberen Ligen sind zumeist sicherlich schon recht lange bei Golz dabei und haben sich mittlerweile ein marktgerechtes Verhalten zugelegt. Soll heißen: es werden keine astronomischen Gehälter bezahlt, die extrem weit über dem Marktwert (normales Gehalt) eines Spielers liegen. Machen die Manager in der Realität ja auch nicht -- es sei denn sie kommen aus Spanien (Real, Barca) oder England (ManCity!!!,...).
Neu angemeldete Manager wollen mit aller Macht Erfolg und aufsteigen. Deshalb zahlen sie absolut überzogene Gehälter auf dem TM, um unbedingt und ganz sicher einen Topstar zu verpflichten. Somit machen sie den Markt "kaputt", denn ein Spieler orientiert sich bei Neuverhandlungen ja immer am bisherigen Gehalt... und wenn das so astronomisch war, dann dauert es Ewigkeiten ihn wieder herunter zu holen (wenn sich überhaupt jemand findet, der den Spieler verpflichtet).
Bleibt der Erfolg trotz eines so verpflichteten Topspielers aus - denn ein Star alleine macht keine Topmannschaft - dann werfen diese "Jungmanager" gleich wieder das Handtuch und melden sich ab, weil das Spiel ja doof ist, man nicht aufgestiegen ist, man keinen finanziellen Spielraum mehr hat!
Und dann dürfen die Admins diese Vereine wieder mal sanieren. Bedeutet: der viel zu teure Topstar wird auf den TM gesetzt! Verlangt nun aber statt der z.B. 30.000 (normales Gehalt) dann 55.000 für einen 2-Jahresvertrag, weil er ja bisher 60.000 verdient hat. Hinzu kommen dann noch 2 Mille Ablöse, damit die Admins den Verein schnell saniert haben, um ihn auch schnell wieder freigeben zu können.

Dass die Ligazugehörigkeit einen Anteil an der Spielerentscheidung haben soll, finde ich eigentlich ganz gut, denn auch in der Realität entscheiden sich Spieler oftmals für das sportlich interessantere Angebot! Wäre z.b. ein Marko Marin bei gleichem oder leicht höherem Gehalt zu den Sportfreunden aus Lotte in die Regionalliga gewechselt? Spieler eines gewissen Niveaus wechseln nun mal nicht zu unterklassigen Vereinen!!!
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#6
(09.07.2009, 09:48)NullAhnung schrieb: Ich denke einfach mal, das Problem sind die Wahnsinnsgehälter, die von den Viert- und Fünftligamanagern für die guten Spieler bezahlt werden!
Die Manager der oberen Ligen sind zumeist sicherlich schon recht lange bei Golz dabei und haben sich mittlerweile ein marktgerechtes Verhalten zugelegt.
oder der oberklassige manager hat sich eingekauft!Tongue

also ich hatte schonmal den vorschlag gemacht, dass manager den spieler für eine mindestablöse einstellen, diese aber von anderen managern erhöht werden kann!
der verkäufer zahlt dann die grundgebühr+prozentuale abgabe für mehrgebot!

das problem daran ist jedoch, dass dann ein parameter programmiert werden müsste, das das beste angebot für manager und spieler ermittelt!
klar, wenn jemand die höchste ablöse und das beste gehalt bietet ist das nicht schwer, nur was macht man, wenn jemand 20.000 eur mehr ablöse zahlen will, aber 500 eur weniger gehalt pro woche?

bei allen wünschen und verbesserungsvorschlägen muss man sich immer eines vor augen halten:
es ist ein onlinespiel ohne den faktor "bauchentscheidungen", die es im realen profisport gibt! der computerfußballer kann nicht entscheiden, ob ihm der eine oder andere verein bessere perspektiven im privaten und sportlichen bereich bietet!

eine bevorzugung der höherklassigen vereine würde ich keinesfalls befürworten, denn dann hätten wir bald einen ganz enormen unterschied zwischen den klassen, der jetzt eher fließend ist!
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#7
(09.07.2009, 09:48)NullAhnung schrieb: Spieler eines gewissen Niveaus wechseln nun mal nicht zu unterklassigen Vereinen!!!
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/2...kommt.html
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#8
du wirst Dich noch wundern, wen Mateschitz noch alles kauft Smile der Mann hat Geld, und das er Ahnung vom Sport hat, beweißt er in der Formel 1,...

das war sicher nicht der einzige Smile Smile Leipzig voooor,... noch ein Toooor!!! *mitfahnewedel
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#9
Ingo Hertzsch ist 31!!!!! Und ein abgehalfterter Profi wie der Wechsel vom HSV nach Augsburg schon bewiesen hat - in den oberen Klassen will ihn einfach keiner mehr. Deshalb jetzt auch der Schritt nach Leipzig, denn da kann er das letzte mal noch ein wenig Kohle verdienen, bevor die Schuhe an den Nagel kommen.
Und der Patrick Bick ist sogar schon 32 und hat wohl selbst bei Wehen-Wiesbaden keine Chance mehr.

Wenn der Mateschitz so mit der Kohle prasst, warum ist dort kein Marin gelandet, kein Özil oder Dzeko im Gespräch? Eben... weil es von diesen Spielern bei der Perspektive 5. Liga nur blutige Nasen gegeben hätte. ;-)
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#10
Bis auf wenige Ausnahmen spielen die Topstars auch bei Goalz in den höchsten Ligen. Vergleicht mal den Kader eines beliebigen Erstligisten mit dem eines beliebigen Fünftligisten.

Ich kenne einen Manager, da ist es programmiert, dass schwächere Vereine Vorteile haben, Spieler zu bekommen, damit sich auch die schwächeren Vereine mal solche Spieler leisten können,da es denen sonst keinen Spaß macht. Aus Spielersicht ist es dort leichter, einen Stammplatz zu ergattern.

Man kann also durchaus auch in die andere Richtung argumentieren.

Bei uns zählt nur das Geld. Das System ist transparent und trotzdem fair.

Übrigens sind auch die meisten unterklassigen Vereine gut geführt. Manchmal müssen halt ein oder zwei Spieler verkauft werden, um kurzfristig die Liquidität wiederherzustellen. Eigentlich genauso wie bei vielen langjährigen Managern. Wink
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